Ich habe meine Ergebnisse im Bereich skalierbares Video mit H.264/MPEG-4 SVC für die Allgemeinheit zugänglich gemacht. Sollte sich auch einmal jemand von euch damit beschäftigen “dürfen”, könnten euch diese Materialien weiterhelfen:
Einträge von
Avast! unter Linux
Gelegentlich möchte man sein System auf schädliche Software untersuchen. Am sinnvollsten ist es, dies von einem sauberen System zu tun, z.B. von einer Linux-Live-CD.
Dummerweise ist es alles andere als trivial, unter Linux einen Virenscanner zum Laufen zu bekommen.
- f-prot findet keinen Updateserver
- AVG lässt sich nicht installieren
- Bitdefender kennt nach dem Update lediglich 0 Viren
- Und Avast! verabschiedet sich nach der Aktualisierung der Virusdatenbank mit folgender Meldung:
avast: can not initialize avast! engine: Invalid argument
Zumindest für das letzte Problem habe ich (nach langem Suchen) eine Lösung gefunden.
sysctl -w kernel.shmmax=100000000
Dieses Kommando hebt irgendein Speicherlimit an, wodurch Avast! wieder in der Lage ist, seine Virusdatenbank zu laden.
Mal sehen, ob der Scan nun funktioniert…
30 Windows 7 Hotkeys
Addictive Tips hat eine sehr nützliche Liste mit Tastenkombinationen für Windows 7 veröffentlicht. Viele davon wurden erst mit dieser Windows-Version eingeführt, daher sollten auch die Profis dort noch den einen oder anderen Tipp finden (mir selbst waren die allermeisten unbekannt).
Zu finden ist die Liste unter: www.addictivetips.com/windows-tips/30-windows-7-hotkeys-ultimate-guide/
Download verfügbar: Windows 8
Seit gestern ist eine Vorab-Version der neuesten, noch nicht veröffentlichten, Windows-Version erschienen: Windows 8!
Bei MSDN kann jeder, der möchte, eine DVD-ISO herunterladen. Wahlweise mit oder ohne Entwicklungstools, auf jeden Fall aber mit der neuen Benutzeroberfläche “Metro”. Glücklicherweise kann man diese mit Hilfe des guten alten regedit deaktivieren. Im Schlüssel HKCU\Software\Micrsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer muss der Wert “RPEnabled” auf 0 gesetzt werden. Sofort (ohne Neustart!) erhält man den “klassischen” Desktop aus Windows 7, der allerdings ein wenig überarbeitet wurde; beispielsweise sind die Fenster an den Ecken nicht mehr abgerundet.
Ich habe diese Entwickler-Vorabversion von Windows 8 auf meinem PC installiert und dabei sind mir folgende Verbesserungen gegenüber Windows 7 aufgefallen:
- Wesentlich schneller als 7 – sowohl was Starten/Herunterfahren als auch das Öffnen von Programmen, Reaktionszeit, etc. betrifft.
- Es werden essentielle Treiber direkt mitgebracht, beispielsweise werden direkt nach der Installation die optimalen Monitoreinstellungen verwendet – Grafikkartentreiber müssen nicht heruntergeladen werden, Spiele laufen auch mit maximaler Leistung.
- Die Bildqualität (Schriftenglättung etc.) wurde weiter verbessert.
- ISOs können ohne zusätzliche Software gemountet werden.
Leider gibt es auch ein paar gravierende Nachteile, wegen denen ich zunächst weiter Windows 7 verwenden werde:
- Diverse Software funktioniert nicht oder nur schlecht – Skype nur bis Version 3.2, Pidgin konnte ich nur mit diversen Tricks zur Mitarbeit überreden.
- Wenn ich alle angebotenen Updates installierte, konnte das System nicht mehr hochgefahren werden sondern steckte in einer Endlosschleife von Auto Repair fest. (Was übrigens wieder ein gutes Feature ist – um auf die klassischen Windows-Reperaturfunktionen zuzugreifen, wie sie von Windows-Setup-CDs bekannt sind, wird keine CD mehr benötigt. Sie sind fest im System integriert.)
- Diese Nachteile könnte ich noch verkraften, allerdings friert Windows 8 auf meinem Rechner konsequent nach 30 Minuten Laufzeit ein. So ist es leider unbenutzbar.
Sollte einer von euch ebenfalls neugierig geworden sein, so möchte ich euch ans Herz legen, die Version herunterzuladen, welche KEINE Entwicklertools enthält. Damit ist nämlich ein Upgrade von Windows 7 möglich, bei dem ihr eure Dateien behalten könnt.
Viel Spaß beim Testen!
10 überflüssige Windows-Dienste
Die neue Version von Windows, 7, zeichnet sich vorallem dadurch aus, dass viele Vorgänge automatisch durchgeführt und notwendige Einstellungen im Hintergrund vorgenommen werden. Dies ist natürlich sehr bequem für den Benutzer, da dieser sich so nicht mit zeitraubender Konfiguration auseinandersetzen muss.
Allerdings benötigt jeder dieser Dienste natürlich auch Ressourcen. Durch das Deaktivieren einiger dieser Hintergrundprogramme konnte ich die Leistung und Reaktionszeit meines PCs spürbar steigern; um euch das gleiche zu ermöglichen, habe ich daher alle in meinen Augen überflüssigen Dienste hier aufgelistet.
Dieser Artikel richtet sich dabei vorallem an die Benutzer von Windows 7. User anderer Systeme sollten sich für ähnliche Tipps lieber bei alternativen Websites umschauen.
Vorgehensweise: Windows 7 bietet ab der Professional-Version eine komfortable Oberfläche, um Dienste zu beenden bzw. zu deaktivieren. Diese erreicht man am besten, indem man im Startmenü das Wort “Dienste” eingibt. Ein Klick auf den Eintrag öffnet auch sofort das entsprechende Programm.
I: Dienste, die wirklich keiner braucht.
1. Remote-Registrierung: Ermöglicht Benutzern, über das Netzwerk auf die Registrierung zuzugreifen. Wirklich kein Feature, dass man zu Hause braucht, also weg damit.
2. Windows-Fehlerberichterstattungsdienst: Erstellt Fehlerberichte und übermittelt diese an Microsoft, um Lösungen für Probleme zu finden. Bislang konnte dieser Dienst lediglich eines meiner Probleme lösen, daher habe ich mich dazu entschieden, auf diesen Komfort zu verzichten.
3. Programmkompatibilitäts-Assistent-Dienst: Blendet diese wunderbaren Nachfragen ein, wie z.B. “Wurde das Programm richtig installiert?”. Wer wie ich auf diesen Service verzichten kann, sollte diesen Dienst deaktivieren.
II: Dienste, die man nur in Netzwerken braucht.
Solltet ihr euren Rechner mit einem Netzwerk verbunden haben, beispielsweise um auf einen gemeinsam genutzten Drucker zuzugreifen oder Dateien zu tauschen, könnt ihr diesen Abschnitte getrost überspringen, denn dann sind alle folgenden Dienste für euch wichtig.
Solltet ihr allerdings – so wie ich – euren Computer, installiert mit einer Antivirus-Software, nur zu Hause verwenden ohne in irgendeinem Netzwerk zu sein, so könnt ihr einige Ressourcen sparen, indem ihr Features wie die Dateifreigabe deaktiviert.
Folgende Dienste sind betroffen:
4. Arbeitsstationsdienst
5. Computerbrowser
6. Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung
7. Heimnetzgruppen-Anbieter
8. Server
9. Überwachung verteilter Verknüpfungen
10. TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst
III. Außerdem: SuperFetch
Superfetch ist eine Speichermanagementtechnik, welche via Prefetching das Starten von Programmen verschnellern soll. Interessanterweise musste ich allerdings feststellen, dass mein System seit der Deaktivierung dieses Dienstes erheblich schneller reagiert. Ich würde jedem empfehlen, SuperFetch zumindest testweise abzuschalten. Sollte sich die Leistung verschlechtern, kann man es ja problemlos wieder aktivieren.
Dies ist meine Liste von Windows-Diensten, die man getrost dauerhaft stoppen kann. Solltet ihr noch weitere kennen, könnt ihr mir dies ja in den Kommentaren mitteilen.
Kurzfilm
Wohl das seltsamste, was ich je gesehen hab: http://vimeo.com/21746459
Google in Deutschland unzensiert
Wie einige von euch sicher wissen, wird Google in Deutschland zensiert. Dies ist nicht Googles Entscheidung sondern vielmehr die der deutschen Behörden. Das betrifft nicht nur Websites wie youporn.com oder krautchan.net, sondern auch diverse andere, “nicht so besondere” Seiten.
Klickt den folgenden Link, um euch selbst ein Bild zu machen: Vergleich google.com/google.de krautchan.net
Man kann dem Problem aus dem Weg gehen, indem man auf eine Google-Version eines anderen Landes zugreift, wie beispielsweise Google Hongkong. Wer Firefox benutzt, kann diese sogar komfortabel einbinden: Dazu zunächst Google Deutschland aus der Liste der Suchmaschinen entfernen und anschließend http://mycroft.mozdev.org/google-search-plugins.html besuchen. Dort sind 3 Versionen von Google Hongkong aufgelistet, ich empfehle euch die von “Anon” (dürfte die dritte der Hongkong-Versionen sein), da diese unzensiert ist und trotzdem auf deutsch dargestellt wird.
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